Hößle-Stix Textilien
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Smoken bedeutet einen Stoff in kleine gleichmäßige Fältchen raffen. Entweder mit der Hand im Heftstich, oder als schnellere Variante mit elastischem Nähfaden und Nähmaschine. Der unbehandelte Stoff schrumpft durch das Smoken etwa auf die Hälfte zusammen. Die einzelnen Schnittteile werden deshalb doppelt so groß zugeschnitten, die Musterung markiert, mit der Nähmaschine ganzflächig gesmokt bzw. in gleichmäßige Fältchen gerafft und dann zusammengenäht. Durch die Verwendung verschiedener Materialien und die unterschiedliche Spannung des elastischen Fadens wird jedes Teil, ob Hose, Rock oder Kleid in seinem Aussehen anders, ist also ein Unikat.

Die verwendeten Materialien reichen über Seide, Baumwolle, Viskose zu Polyester/Polyamid Da die Kleidungsstücke dehnbar sind, eignen sie sich für nahezu alle Größen.

Erste gesmokte Kleidungsstücke entstanden 1988 anlässlich einer Modenschau, die in der Ruine des Katharinenklosters und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg gezeigt wurde.

Das Grassimuseum Leipzig erwarb 2001 ein gesmoktes Kleid aus blau/beige changierendem Polyesterorganza.